Ein etwas älteres Interview mit dem „Trendforscher“ Sven Gábor Jánszky über Gehirndoping:
Ich glaube nicht. Aber da spielt die moralische Debatte eine große Rolle. Es gibt in der Regel zwei Sichtweisen:
Die “schöpfungsgeschichtlichen“ Anhänger sagen, dass der Mensch geboren ist, wie er ist, und das darf man nicht verändern. Wenn diese Sichtweise in Deutschland gewinnt, dann muss man einen Dopingtest an Unis einführen.
Die zweite Sichtweise hingegen fragt: Ist es gerecht, dass ein Mensch, der mit weniger Intelligenz geboren ist, diese nicht korrigieren darf? Wenn das die vorherrschende Ansicht wird, wird sich die “Korrektur per Pille“ etablieren.
Sven Gábor Jánszky ist Chef der Leipziger Beraterfirma Forward2Business und verbreitet ähnlich platte Thesen zum Datenschutz.
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